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1

Freitag, 25. Mai 2012, 14:57

Phoebus 625 fehlende Teile

hallo zusammen,
ich habe hier gerade einen phoebus 625 kocher in einzelteilen
vor mir auf der werkbank ;-)

meine fragen zum kocher:

kann ich als ersatz für die drei original auflagebeine
auch die eines pelam no 1 kochers mit 6mm durchmesser
nehmen?
wenn nicht: habt ihr einen tip?

gibt es ein pumpenleder, dass mit wenig oder minimaler
anpassung als ersatz für das original pumpenleder zu verwenden ist?

ich gehe von ca. 2,5 bis max. 3kw heizleistung im petroleumbetrieb
aus. passt diese annahme in der größe?

ist der brenner kompatibel zum geniol brenner?
wenn nicht: wo liegen die unterschiede?

gruß
thomas

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Wüstenfuchs« (25. Mai 2012, 15:04)


2

Freitag, 8. Juni 2012, 07:16

Servus,
ich verwende dieselben Leder für Phoebus 625 und Optimus 111. Ebenso passen die Düsen vom Gewinde her, man müsste schauen ob das mit der Reinigungsnadel klappt.

Auf Ebay ist immer wieder mal Kollege Sefaudi aus der Türkei mit seinen Pumpenledern vertreten, die kann man um kleines Geld kaufen. Oder selber bauen:
http://home.arcor.de/andilescu/Pumpenleder.htm


Gryße!
Andreas, der motorang

3

Freitag, 8. Juni 2012, 09:51

hallo,
danke für die info!
ich schaue mal ob ich über die optimus schiene durch den handel etwas bekomme.
leder für die pumpenherstellung habe ich bereits von einen befreundeten schuhmacher bekommen.
ich werde demnächst ein presswerkzeug anfertigen und einige versuche durchführen.

zu meinem glück waren ein paar einzelne teile dem kocher beiliegend.
es war auch ein pumpenschacht mit ventil, jodoch ohne pumpeninnenteil dabei.
mit einem im durchmesser zurechtgeschliffenem autoventil und 2 komponentenkleber
habe ich mir daraus noch einen luftpumpenadapter gefertigt.
der adapter funktioniert auch sehr gut.

pumpenventildichtung passte von einer px.
aus einer innen aufgelochten px manometerdichtung habe ich mir eine
dichtung für die pumpenverschraubung angefertigt.

die no.1 beine passen nach leichten richtarbeiten und entsprechendem
kürzen auch sehr gut.

wenn man richtig druck auf den tank bringt, vermute ich an die 3 kw leistung!
das ist schon sehr beeindruckend.

der kocher ist absolut robust .
es lässt sich alles mit einfachsten bordmitteln instandsetzen.
ich bin am überlegen ob ich ihn zu meiner nächsten ferntour auf
"bewährung" mitnehme ;-)

gruß
thomas

4

Mittwoch, 27. Juni 2012, 07:18

Das mit dem "robust" unterschreib ich, allerdings ist der Kocher recht groß und schwer und ohne passende Kiste dumm zu transportieren.
Bist Du schon weiter gekommen?

Gryße!
Andreas, der motorang

5

Mittwoch, 27. Juni 2012, 11:32

hallo andreas,
danke der nachfrage. meine kocher laufen jetzt super!

ich hatte insgesamt matererial für drei kocher als einzelteiltüte
für sehr wenig geld gekauft.
ich habe die tanks gespült, die dichtungen erneuert, das sicherheitsventil
geprüft sowie die pumpen gereinigt u. nachgearbeitet.
die pumpenleder habe ich mir mit einer matrize aus buchenholz und dem
original pumpenschacht anfertigen können.
aus dem kunststoff einer pet flasche habe ich mir nach den vorbild einer
px spreizfeder einen lederspreizer gefertigt. dieser spreizer bringt auch
eine verbesserung der pumpenleistung. den kunststoff prototypen werde
ich aber gegen ein modell aus federbronze 0,20-0,25 mm stärke austauschen.
das material bestelle ich gerade aus dem modellbauzubehör.

die topfauflagen wurden aus den beinen eines prabath no.1 gefertigt.
die beine wurden nur etwas nachgerichtet und auf länge gebracht.
der durchmesser mit 6mm passt genau.
abstand topf bis brenner ~7mm

auch aus dem modellbau habe ich 6mm runddraht besorgt
um damit zusätzliche topfauflagen für kleine töpfe
anzufertigen. einfach 90 grad abgewinkelt
und die auflage bis fast über die brennermitte gebracht.
damit kann ich sogar eine 0,3 ltr tasse sicher abstellen :-)
abstand topf bis brenner ~22mm

weil ich dann gerade warmgelaufen war, habe ich mir noch
einen "tiefergelegten" kocher gebaut.

ich habe einen tank mit einem etwas kürzeren brenner aus
einer anderen baureihe kombiniert. damit ist der kocher
12mm niedriger als ein normaler 625er. da ich keinen
original windschutz kappen wollte, habe ich mir aus
0,8mm alublech (modellbau) einen kurzen windschutz
selbstgebaut. bei diesem kocher habe ich die spiritusschale
eines prabath no.1 kochers montiert. statt der originalen
1,0mm fiberdichtung für die brennerabdichtung habe ich zwei
0,5mm dichtungen selbstgeschnitten. natürlich auch aus
dichtungsmaterial aus dem motorenmodellbau.

als letztes goodie habe ich mir noch aus einem einzelnen
pumpenunterteil und einem autoventil das ich auf 14mm
durchmesser abgeschliffen und danach mit 2k epoxy kleber
in den schacht geklebt habe, einen autoventiladapter gebaut.
der adapter funktioniert auch einwandfrei.

die kocher laufen bei mir mit petroleum/grillanzünder usw.
einwandfrei. diesel mögen sie nicht so gern.

ich werde, wenn im winter zeit ist, bei einem kocher die
nbr dichtungen gegen fkm/viton tauschen um dann den
benzinbetrieb zu testen.

somit habe ich derzeit 2 einsatzbereite kocher und einige
ersatzteile zu liegen.

das von dir beschriebene "brennerfauchen" hatte ich im
dieselbetrieb festgestellt. ich vermute das dies an
instabilen druck/temperaturverhältnissen im
brenner/vergaser liegt. bei petroleum und
einigem "vollastbetrieb" war das fauchen dann nicht
mehr vorhanden.

den kocher habe ich mit zwei brennstofflaschen,
windschutz, kocherunterlage und weiterem zubehör
in einer mittleren (300*150*180mm) munitionskiste verstaut.
das gewicht liegt komplett bei ca ~5kg mit brennstoff
für die kiste komplett.
mit dieser kiste ist alles auslaufgeschützt und damit
kann ich auf tour kein auto oder flugzeug "einsauen".
fahrzeuge miete ich meist vor ort. es ist wichtig
die fahrzeuge einigermaßen ordentlich wieder abzugeben.
sonst muss ich anschließend die reinigung bezahlen.

wenn ich alles gut auf die reihe bekomme, werde ich
die kocherbox im spätsommer in nordamerika zum
einsatz bringen. ich verschicke meist alles im vorfeld
per schiffsfracht. das ist nach meinen erfahrungen die
günstigste methode.

den zweiten 625er kocher lasse ich daheim für meine lokalen
touren. ich bin sehr zufrieden mit diesen phoebus kochern.
ergänzend verwende ich einen gok juwel benzinkocher der
seine aufgabe ebenfalls seit jahren problemlos erfüllt.
nur laut ist der kleine!

deine webseite habe ich mir sehr genau angesehen.
kocher=gut, reiseberichte=supergut!!
die nordafrikatour ist sehr detailiert beschrieben.
da werden bei mir erinnerungen wach.

gruß
thomas

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Wüstenfuchs« (27. Juni 2012, 12:16)


6

Donnerstag, 28. Juni 2012, 06:48

Servus,
das freut mich!

Die Sache mit der Spreizfeder klingt sehr interessant, könntest Du das etwas näher erläutern? Einfach eine "Beilagscheibe" innerhalb des Ledertopfes, welche das Leder ans Pumpenrohr drückt? Weil speziell im WInter hats bei mir gerne Probleme mit unwilligen Pumpen, wo man das Leder etwas "aufbiegen" muss damit es wieder dichtet.

Gryße!
Andreas, der motorang

7

Donnerstag, 28. Juni 2012, 10:14

hallo andreas,
-flache kunststofflasche auswählen. bei mir war es eine "klex" lampenölflasche.
die hatte schöne flache flächen. das material hat eine stärke von ca. 0,5mm.

-mit einem zirkel anreissen:
-kreis d=4mm zum auslochen
-kreis d=9mm biegekante der lamellen
-kreis d=16mm zum ausschneiden der scheibe (äußere kante)

-den kreis in 30 grad segmente aufteilen und die teilung dünn
auf der scheibe anreissen. es sind 12 segmente ;-)

-scheibe auf 16mm durchmesser zuschneiden

-4mm befestigungsloch z.b. mit lochzange auslochen.

-von der aussenkante bis zum 9mm biegekreis die schlitze
für die segmente anbringen. ich hab die schlitze mit einem
dremel und einer mini trennscheibe eingebracht.

-wenn fertig alles entgraten. dazu benutze ich ein skalpell
und sandschleifpapier.

-die flache segmentscheibe auf den pumpenstößel montieren.
bitte ohne pumpenleder aber mit der u scheibe vor der mutter.

-die segmente leicht am 9mm kreis vorbiegen. der aussendurchmesser
der u-scheibe müsste auch der 9mm kreis sein.

-wenn sich die segmente nach dem biegen zu stark überlagern,
etwas nachschneiden oder schleifen.

-anschliessend alles demontieren pumpenleder fetten und komplett
montieren. montierfolge ist große bodenscheibe, pumpenleder,
spreizfeder, kleine u-scheibe, mutter.

wenn du nun das leder und die feder aufformst, bringt die scheibe
druck von innen auf das leder. das merkst du schon wenn du das
innenteil wieder in den pumpenschacht schiebst.

das anfertigen der spreizfeder ist etwas fummelig. beim ersten
mal kann das auch danebengehen. bei mir war der zweite
versuch erfolgreich.

bis zur ermittlung der scheibenabmessungen der feder wollte
ich kein teures material verwenden. deshalb die kunststofflösung.
das entspricht auch meinem "afrikagrundsatz". soll heissen das
alles mit handelsüblichen mitteln reparierbar sein sollte.

ich werde aber solch eine feder aus federbronze anfertigen.
das material habe ich gestern bestellt. wenn dieses material
besser geeignet ist, werde ich die federn austauschen.

für alle fiffis die meinen das man eine px spreizfeder
im durchmesser abschleifen kann:
ist nicht so einfach. das material ist so labberig, dass
die segmente beim abschleifen einfach wegfliegen.
selbst vorspannen hilft nicht gegen dieses problem.

viel spaß beim basteln.
wenn meine feder aus bronze fertig ist, kann ich fotos einstellen
wenn es gewünscht wird. dies kann aber eine weile dauern.

gruß
thomas

8

Freitag, 29. Juni 2012, 05:58

Coole Sache, danke für die 1a Anleitung!

Gryße!
Andreas, der motorang

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